Die weltweit bekannten Glasmalerei-Fenster der „Stille Nacht“-Kapelle in Oberndorf wurden von Vandalen schwer in Mitleidenschaft gezogen.<br />Der Kunstglaser Andreas Merth aus Maria Alm hat mit der Restauration ein handwerklich besonders herausforderndes Projekt hervorragend gemeistert. Die besonderen Anforderungen dieser Restauration bestanden darin, den Stil der Zeit, in der das Original entstand, zu erfassen und danach zu arbeiten. Bei dem Projekt wurden für die Fenster der weltweit bekannten Kapelle, die durch einen Vandalenakt teilweise zerstört waren, mundgeblasene Gläser und Metalloxydfarben verwendet. Dabei erfordert gerade bei den so genannten „Fleischfarben“ das Einbrennen besondere Erfahrung. Ebenso ist die Sauerstoffregulierung für den Brennraum besonders schwierig, weil sonst keine entsprechenden Rotfarben entstehen. Jede Farblage wird über Nacht gebrannt, so dass die Gläser für die gesamte Farbentwicklung acht Mal in den Brennofen müssen. Mehrere Probebrände sind notwendig, um die richtige Farbnuance zu erzielen. Besondere Bedeutung kam einer genauen Farbanalyse zu, weil sonst ein originalgetreuer Nachbau nicht möglich gewesen wäre.

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