Salzburg legt größten Wert auf qualitativ hochwertige Ausbildung


In der BAUAkademie Salzburg hat kürzlich die diesjährige Fachgruppentagung der Landesinnung der Dachdecker, Glaser und Spengler stattgefunden.

Als Ehrengäste konnte Landesinnungsmeister KommRat Wolfgang Ebner u.a. den Präsidenten der WK Salzburg, KommRat Konrad Steindl, Spartenobmann Josef Mikl, Berufsschuldirektor Johann Rauterbacher sowie Vertreter der Firmen Villas und Eternit begrüßen.

Spartenobmann Mikl betonte die Wichtigkeit und Bedeutung der Facharbeiterausbildung im Gewerbe. Ziel müsse es sein, das Niveau der Ausbildung so hoch als möglich zu halten und eine analoge Regelung zu unseren deutschen Nachbarn zu finden: Die Meisterprüfung soll einem akademischen Grad (Bachelor) gleich gehalten werden.

 WKS-Präsident KommRat Steindl berichtete über den 2. Teil des Fairnesskatalogs, der mit dem Land Salzburg vereinbart wurde. Insbesondere geht es bei diesem 2. Teil darum, für kleinere Unternehmen faire Bedingungen zu schaffen, v.a. auch dann, wenn sie als Subunternehmen tätig sind. Diese Bedingungen sollen nicht nur für das Land Salzburg selbst, sondern auch für jene Gesellschaftsformen gelten, an denen das Land beteiligt ist. Die Aufträge sollen großteils als Einzelvergaben ausgeschrieben werden.
Ein Erfolg für das Handwerk konnte mit dem Handwerkerbonus erzielt werden, der heuer mit einem Finanzvolumen von 10 Mio Euro gestartet wird, im nächsten Jahr sollen dann 20 Mio zur Verfügung stehen, danach erfolgt eine Evaluierung. Mit dieser Maßnahme sollen die Konsumenten mehr an das gewerblich befugte Handwerksunternehmen gebunden werden.
Der Präsident wies zudem auf das Jahresthema der WKS „Mittelstand trägt das Land“ hin: 85% aller Arbeitnehmer sind in Unternehmen beschäftigt, 2/3  in klein- und mittelständischen Betrieben. Das Problem, das sich zusehends stellt und dem entgegengewirkt werden muss, ist die nicht mehr ausreichende Kaufkraft um die Dienstleistungen der Unternehmen einzukaufen.

Landesinnungsmeister KommRat Wolfgang Ebner betonte analog zu Spartenobmann Mikl die Wichtigkeit der Ausbildung. Facharbeiter auf einem hohen Ausbildungsniveau sind die Zukunft der Dachdecker, Glaser und Spengler. Er war sich mit seinen Stellvertretern Peter Schnabl (Glas) und Rudolf Ebner (Spengler) einig darüber, dass die Auftragslage in allen 3 Gewerben durchaus gut ist und alle drei Gewerbe für die harten Anforderungen der Zukunft bestens gerüstet sind. Die gute Kooperation mit der Landesberufsschule in Hallein, die sich mehr und mehr zu einem „Dachzentrum Westösterreichs“ entwickelt hob KommRat Ebner besonders hervor und bedankte sich dafür bei Dir. Johann Rauterbacher und seinem Team.

Ein Fachvortrag der Fa. Villas zu den aktuellen Neuerungen der Flachdachnorm und eine Präsentation der neu überarbeiteten Internetplattform der Salzburger Dachdecker, Glaser und Spengler rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

Zum Abschluss wurden Anton Rieder, Piesendorf, für 25-jährige selbständige Tätigkeit im Spengler- und Schwarzdeckergewerbe, Josef Salzmann, Bad Hofgastein, für 25—jährige selbständige Tätigkeit im Dachdecker- Glaser und Spenglergewerbe sowie Friedrich Unterganschnigg, Zell am See sogar für 30-jährige Tätigkeit als Selbständiger im Dachdecker-, Glaser und Spenglergewerbe geehrt.

Danach luden die Firmen Eternit und Villas zu einem Buffet.

Bildbeschreibung (v. li., Foto: Veigl):

LIM-Stv. Rudolf Ebner, Spartenobmann Josef Mikl, LIM-Stv. Peter Schnabl, Anton Rieder, LIM KommRat Wolfgang Ebner, Josef Salzmann. Friedrich Unterganschnigg, GF Mag. Karl Scheliessnig, WKS-Präs. KommRat Konrad Steindl

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